SEO ist für mich zuerst ein technisches Thema und erst danach ein redaktionelles. Eine Seite kann inhaltlich stark sein und trotzdem unsichtbar bleiben, wenn Crawling, Struktur oder Ladezeit nicht stimmen. Ich arbeite auf beiden Ebenen: technische Basis und Inhalt, und zunehmend auf einer dritten Ebene, GEO (Generative Engine Optimization), also Sichtbarkeit und Zitierfähigkeit in KI-Suchsystemen wie ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews. Das ist bei mir keine Zusatzqualifikation aus einem Seminar, sondern mein aktueller Hauptjob: Als AI Growth Manager bei Kolsquare (team.blue) verantworte ich genau diese Themen täglich für eine Unternehmensgruppe mit über 30 Marken.
SEO (Search Engine Optimization) zielt auf Rankings in klassischen Suchergebnissen: Crawlbarkeit, technische Performance, Backlinks, thematische Relevanz.
GEO (Generative Engine Optimization) zielt darauf, in generierten KI-Antworten überhaupt zitiert oder genannt zu werden: eindeutige, gut strukturierte Fakten, sauberes Schema-Markup, Crawler-Zugänglichkeit speziell für KI-Bots und zunehmend eine llms.txt-Datei, die KI-Systemen erklärt, wie Ihre Inhalte zu nutzen sind.
Beides überschneidet sich technisch stark, unterscheidet sich aber im Ziel: Rang auf einer Ergebnisseite versus Erwähnung in einer generierten Antwort.
Technik zuerst. Crawlbarkeit, Ladezeit, saubere URL-Struktur und korrektes Markup sind die Voraussetzung, nicht die Kür. Ohne das bleibt jede Content-Strategie wirkungslos, für Google ebenso wie für KI-Systeme.
Struktur vor Textmenge. Eine klare Informationsarchitektur mit eindeutigen thematischen Zuständigkeiten pro Seite bringt mehr als beliebig viele zusätzliche Blogartikel. KI-Systeme zitieren bevorzugt Quellen mit eindeutiger, unzweideutiger Struktur.
Crawler-Management bewusst statt pauschal. Ob GPTBot, ClaudeBot oder PerplexityBot Zugriff bekommen, sollte eine bewusste strategische Entscheidung sein, keine Standardeinstellung. Dazu gehört inzwischen auch eine durchdachte llms.txt.
Citation-Analyse statt Vermutung. Ich prüfe, ob und wie eine Marke aktuell in ChatGPT-, Perplexity- und AI-Overview-Antworten zu ihren Kernthemen auftaucht, und leite daraus ab, was fehlt.
Messbar statt gefühlt. Search Console, Rankings, organischer Traffic und KI-Sichtbarkeits-Signale sind der Maßstab, nicht ein allgemeines Gefühl von „mehr SEO“.
GEO als Erweiterung, nicht als separates Thema. Saubere Struktur, eindeutige Fakten und strukturierte Daten (Schema/JSON-LD) helfen gleichzeitig dem klassischen Ranking und der Zitierfähigkeit in KI-Antworten. Ich baue das zusammen, nicht getrennt, genau wie auf dieser Website selbst umgesetzt.
GEO (Generative Engine Optimization) ist die Optimierung von Inhalten für Sichtbarkeit und Zitierfähigkeit in generativen KI-Suchsystemen wie ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews, ergänzend zur klassischen Suchmaschinenoptimierung (SEO).
Nein. Beide bauen auf denselben technischen Grundlagen auf (Crawlbarkeit, Struktur, Schema), zielen aber auf unterschiedliche Ausgabeformate: Ranking-Liste versus generierte Antwort.
Weil er GEO nicht nur berät, sondern hauptberuflich bei Kolsquare (team.blue) für eine Unternehmensgruppe mit über 30 Marken umsetzt, inklusive Crawler-Strategie und Citation-Analysen in ChatGPT und Perplexity.
Nicht ohne bewusste Entscheidung. Blockieren verhindert Zitierfähigkeit in KI-Antworten, Zulassen ohne Kontrolle kann unerwünschte Nutzung ermöglichen. Die richtige Antwort hängt vom Geschäftsmodell ab.
Auch hier: Beratung und Audit, keine dauerhafte Umsetzung im Tagesgeschäft. Für laufende SEO-Betreuung und technische Umsetzung arbeite ich mit meiner Agentur Nestec zusammen. Vertiefende, neutrale Artikel zu SEO und SEA finden sich im Wiki-Hub SEO/SEA & Performance.